Stiftung LEBENSNERV,
FORUM PSYCHOSOMATIK 1/08

LeserInnenbriefe


Gerade habe ich den ersten Teil der neuen Ausgabe sehr interessiert gelesen und mich darüber gefreut, dass die musiktherapeutische Arbeit mit MS-Erkrankten Euren Preis bekommen hat. Ich selbst habe musiktherapeutische Arbeit während eines Kur-Aufenthaltes kennengelernt und als sehr bereichernd und positiv für mich erlebt. Das Klavierspiel setzt in mir soviel Positives frei, dass ich es manchmal kaum beschreiben kann. Es ist eine ungeheure Kraftquelle für mich geworden, aus der ich tagtäglich schöpfen kann und die mich meinen Körper eben auch so positiv spüren lässt. Sicher habe ich auch Glück mit einer tollen Klavierlehrerin und anderen guten Umständen, in denen ich lebe, aber ich möchte einfach nochmal betonen, wie wichtig und kräftigend solch eine kreative Tätigkeit eben gerade auch für uns MS-Patienten ist. Jahrelang haben mich besonders starke Schmerzen am linken Arm, durch einen Schub hervorgerufen, doch sehr beeinträchtigt. Seitdem ich das mit dem wunderbaren Klavierspiel so intensiv betreibe, mich weiterentwickele und so viel Freude und Kraft daraus schöpfe, sind diese Schmerzen in erheblichen Maße zurückgegangen.

K. P. Frankfurt a. M.






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